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Sunday, 9. august 2009 7 09 /08 /Aug. /2009 00:16
Buenos dias,

endlich gibt es mal wieder etwas Lesenswertes zu berichten.

Morgens um 2.45 Uhr musste ich mich aus dem Bett quaelen, um meinen Flieger um 6.00 Uhr nach Malaga zu bekommen. Aber das hiess, dass ich bereits gegen Mittag in Granada angekommen bin und so den Nachmittag/Abend Zeit hatte, mich in Granada umzuschauen, was sich in den letzten 5 Jahren alles veraendert hat.
Als erstes: meine damalige Lieblingsbar "Dolce Vita" hat inzwischen dicht gemacht. In ihr habe unvergessliche Partys gefeiert. Highlight war immer das Auswuerfeln der "chupitos" (Kurze). Es gab 150 verschiedene Kurze, z.B. den "5 Star General", der aus fuenf verschiedenen Alkoholika bestand. R.I.P. Dolce Vita :(
Im Nachhinein musste ich feststellen, dass auch andere Bars dieses Schicksal teilen mussten. Jedoch sind neue Bars eroeffnet worden; das ist wohl der normale Lauf der Zeit...

Jetzt ist es gerade 00.30 Uhr und ich muss noch zwei Stunden totschlagen bis Rieko mit dem Bus aus Madrid ankommt. Wenn sie denn um 2.30 Uhr ankommt, denn sie war sich noch nicht sicher, ob es nicht doch erst der Bus werden wuerde, der um 4.30 Uhr ankommt.

Was soll's!? Habe ja Urlaub...
von Dennis-san
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Thursday, 23. july 2009 4 23 /07 /Juli /2009 19:05
Buenos dias!

Es wird mal wieder Zeit, dass ich meinen Blog aktualisiere.

Da im letzten halben Jahr nichts Interessantes passiert ist, gab es auch keine Einträge. Jedoch stehen für das zweite Halbjahr drei Reisen an:

- August: 6 Tage Granada (oléééééé)


- Oktober: NFL-Spiel in London


- November: mal wieder nach Tokio


Das heißt, nach verlängertem Winterschlaf wird mein Blog endlich mal wieder zu Leben erwachen und mit Einträgen und Fotos gefüttert.

Sayonara
von Dennis-san
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Tuesday, 9. december 2008 2 09 /12 /Dez. /2008 19:41
Habe es endlich geschafft, paar Bilder in die Galerie zu stellen (-> Tokio November 2008). Die Fotos meiner Yamanote-Wanderung folgen noch.
von Dennis-san
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Sunday, 30. november 2008 7 30 /11 /Nov. /2008 14:26

So, bin gerade aus Yokohama vom X-League-Halbfinale zurueck (X-League = 1. jap. American Football-Liga). War ein flottes und punktereiches Spiel, doch leider hat mal wieder nicht die Mannschaft gewonnen, mit deren Merchandise ich mich vor Beginn des Spiels eingedeckt hatte. Im letzten Jahr traf es die Kajima Deers, nun mussten die Onward Oaks dran glauben. Diese verloren gegen die Panasonic Impulse mit 17:44. Vielleicht sollte ich mir lieber nach dem Spiel die Fanartikel zulegen.

 

 

In der Pause bot sich ein ganz besonderes Schauspiel! 130 japanische Cheeerleader stuermten das Spielfeld und fuehrten ein Tanz-Choreographie durch. Das Besondere war jedoch nicht die Vorstellung der Tanzmaeuse, sondern die Reaktion des Publikums.

Beim Einlauf der Maedels herrschte erst gespentische Stille. Als die Zuschauer  dann die "Menge" des ihm dargebotenen realisierten, erhallte ein lautes "oooooohhhhhh" durch das Stadium, gefolgt von hektischem Suchen der Digi-Cam. Und dann wurde geknipst, was die Speicherkarte hergab. Ich meine, ich haette auch auf einmal ungewoehnlich viele Objektive gesehen. Und ja, ich war auch unter den nervoesen Fingern...

 

Nach Spielende traf ich noch einen ehemaligen japanischen NFL-Europa-Spieler, der bei den Hamburg Seadevils gespielt hatte, wieder. Ich hatte ihn im Sommer letzten Jahres auf einer Aftergame Party getroffen und wir hatten uns etwas ueber japanische und deutsche Frauen unterhalten. Ich weiss nicht, vielleicht war das ja der Grund, warum er sich sofort an mich wiedererinnerte. Naja, und nach dem Spiel waren Rieko und ich noch in einem Restaurant im Chinatown von Yokohama und ratet mal, wer mir da wieder auf die Schulter kloppfte...genau, der japanische Footballexport. Die Welt ist auch in Japan klein!

 

Auf dem Weg nach Yokohama bin ich auf einem Bahnhof noch Zeuge eines ganz grossen Schauspiels geworden. In einer Anzeigetafel  war aus irgendeinem Grund ein faustgrosses Loch entstanden. Wieviele Handwerker waeren wohl in Deutschland zur Instandsetzung benoetigt worden? Ich schaetze mal hoechstens 2. In Japan wuselten ganze 7 Handwerker um dieses kleine Loch rum. Soweit ich feststellen konnte, war die Arbeitsaufteilung wie folgt:

- einer kuemmerte sich direkt um die Reparatur des Schadens

- einer schaute sich wohl die Plaene der Anzeigetafel an (oder pruefte die Arbeitsschritte nach)

- einer machte Fotos vom Schaden und dessen Reparatur

- einer hielt die Leiter fest

- einer baute die Absperrung auf

- einer hielt die Werkzeugtasche (auf dem Foto verdeckt)

- und der siebte ueberwachte die gesamte Baustelle und sorgte dafuer, dass kein Fussgaenger bei diesem Mammutprojekt zu Schaden kommt.

 

Und jetzt wissen wir auch wohin in Deutschland mit den entlassenen Investmentbankern...

von Dennis-san
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Friday, 28. november 2008 5 28 /11 /Nov. /2008 14:15

Japan ist ein Land mit wenig Kriminalitaet. Meistens handelt es sich dabei um Wirtschaftskriminalitaet wie Korruption. Gewaltdelikte kommen sehr selten vor, d.h. man kann sich ohne Probleme durch die dunklen Gassen der Grossstaedte bewegen, ohne um sich sein leibliches Wohl sorgen machen zu muessen. Man stelle sich das mal fuer Hamburg vor...

Stattdessen muessen sich die japanischen Staatsanwaelte mit eher kuriosen "Verbrechen" beschaeftigen.

 

Hier sind zwei "schlimme Faelle" von Oktober und November:

 

Japaner wirft Mehlwürmer auf Frauen

Erschienen am 25. November 2008

 

Ein 35 Jahre alter Japaner hat in einem Zug Frauen mit Mehlwürmern beworfen. Der Grund: Er wollte die vor Schreck verzerrten Mienen der Damen sehen. Nicht genug damit: Dieser Vorfall ist in Japan kein Einzelfall.

 

Wie die japanischen Medien am Dienstag berichteten, hatte der Mann bei seiner Festnahme im Bahnhof von Osaka mehrere Tausend Larven in kleinen Plastikdosen bei sich. Kurz vorher habe er einer Frau mehrere Mehlwürmer auf die Füße geworfen, um ihr zuzusehen, wie sie die Beine angeekelt schüttelt. Das Bahnunternehmen hat allein im November schon 19 ähnliche Fälle registriert.  

Frau für virtuellen Mord verhaftet

Erschienen am 27. Oktober 2008

Für einen virtuellen Mord droht einer Japanerin nun eine Strafe in der realen Welt. Die Frau hatte in einem Online-Rollenspiel die Spielfigur eines Mitspielers gelöscht. Nun drohen ihr bis zu fünf Jahre Haft.

 

Wie das britische Online-Magazin "The Register" berichtet, spielte sich das virtuelle Ehe-Drama in der Online-Welt von MapleStory ab, einem in Japan äußerst erfolgreichen Rollenspiel. Dort bestehen die Spieler Abenteuer, bekämpfen Monster – und verlieben sich. So war es auch der nun verhafteten Japanerin ergangen, die einen Mann aus dem Norden des Landes bei MapleStory kennengelernt hatte. Bald hatten die beiden auch virtuell geheiratet – als der Mann die Beziehung jedoch wieder beendete, rastete die Sitzengelassene aus.

Mit den Zugangsdaten ihres Online-Geliebten wählte sich die Frau bei MapleStory ein und löschte dessen Charakter unwiderruflich. Dafür droht der rachsüchtigen Frau nun eine handfeste Strafe in der realen Welt – nicht für den Online-Mord, sondern für Diebstahl und Missbrauch der Konto-Daten. Dafür drohen ihr nach japanischem Recht nun eine Geldstrafe von 4000 Euro oder eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahre.

 

 

 

von Dennis-san
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